London 13.Dezember 2008 im IndigO2
Hier mein Bericht über den Tag wie ich ihn erlebt habe und mit mir viele andere. Mit den vielen Begegnungen und Unterhaltungen, Spaß und Erlebnissen.

Bereits Freitags angereist, wie auch einige andere Fans aus Deutschland, hatten wir uns schon mal in der Stadt umgesehen und uns getroffen um Spaß zu haben in London.

Samstag dann mussten wir von der Innenstadt raus nach Greenwich fahren um zum O2 Tempel zu gelangen.

Die Halle ist echt ein Hingucker! Die Konstruktion alleine schon und die vielen Möglichkeiten innerhalb. Mehrere Konzertbühnen, viele Bars und Restaurants, eine Schneepiste, Kino usw. In einem, eben dem IndigO2, trat dann abends Shaky auf. In der großen Halle fand zeitgleich die „Red Piano Show“ mit Elton John statt.

Es war etwas Werbung an der Halle und im O2 spielten sie auch Shaky’s Weihnachtslieder tagsüber.

Wir trafen uns alle nach und nach an der Halle und vor dem Konzerteingang, tauschten erste Erlebnisse aus und was es neues gibt um Shaky.

Wir vertrieben uns die Zeit auch damit, die vielen angebotenen gastronomischen Einrichtungen auszuprobieren.

Gegen 15:30 Uhr trafen wir dann auch die englischen Fans in einer Bar, Paul (TakeOne) und einige andere, mit denen wir uns gut unterhalten konnten. Mark kam gegen 18 Uhr dazu. Wir diskutierten über verschiedene Sachen um Shaky und seinem Management. Es kam auch Howard Tipple in die Bar und wir begüßten ihn und machten Fotos als Erinnerung mit ihm.
19 Uhr war dann Start zum Einlaß. Die, die im Innenraum Stehplatzkarten hatten, mussten von außerhalb rein und sich in der regnerischen Kälte etwas eher anstellen um gute Plätze bekommen zu können.

Wir sind dann im VIP Bereich hineingegangen. Am IndigO2 hatte man den Ablauf minutiös ausgehangen. 19 Uhr Einlaß – 19:30 bis 20 Uhr Baby Jayn – 20:20 bis 21 Uhr Ben Waters and Band – 21:20 bis 22:35 Uhr Shakin`Stevens.

Roz Fleetwood hatte es dann auch geschafft, einen Merchandise Stand aufzubauen, wo zu aller Fans Unwissenheit ein neuer Kalender 2009 von Shaky verkauft wurde. Am Ein-/Ausgang hatte sie den Stand aufgebaut. Als es sich dann langsam herumsprach und der Kalender gesichtet wurde, war er bereits ausverkauft. Ich weiß nicht, ob die Stückzahl zu gering gewählt wurde, aber man sah nur vereinzelte Leute und dann ausverkauft. Kein offizielles Shaky-News Club Mitglied hatte darüber Bescheid gewusst! Außerdem gab es noch die Now Listen CD für 12 GBP und das Glastonbury T-Shirt für 15 GBP. Und das war es schon. Kein Poster oder gar Programm....

Mal zu dem Vorprogramm. Okay, bei Baby Jayn singt Shaky’s Sohn, aber rein musikalisch passt seine Musik nicht zu einem Rock`n`Roll Abend. Ich kann damit nichts anfangen. Es war laut und das war es schon.

Ben Waters überzeugt schon mit der Art und Weise Boogie Woogie zu spielen. Daß er Jerry Lee Lewis spielen kann hat er auch gezeigt. Dann wieder eine längere Umbauphase, bis dann Shaky’s Show begann. Gleichzeitig füllte sich auch der obere Rang mehr und mehr und auch die Ordnungskräfte rückten geschlossen ein und organisierten sich, um auf die Jagd nach Foto-Blitzlichtverursachern zu gehen. Immer nach dem Motto „ No Pictures Please.“ Selbst im Rang wo ich saß, kam plötzlich eine Hand von hinten, als sie mein kleines Display bemerkte und ich ohne Blitz Herrn Stevens anvisierte. Okay, ich hatte meine ganzen anderen Urlaubsbilder drauf, und ich habe keinen unnötigen Streß provoziert. Ich saß direkt vor dem großen Bildmonitor, der das Bild etwas zeitversetzt als Video zeigte, mit wirklich guten Einstellungen und es war wie ein perfekter DVD Mitschnitt. Klasse gemacht. Selbst Shaky sang diesmal ohne Teleprompter.
Der Anfang mit Don’t She Look Good ist sehr gut gewählt und die drei Frauen als Chor singen da passend mit.

How Could It Be Like That und Turning Away folgten. Dann begrüßte er alle im IndigO2 und sagte Oh Julie an, gefolgt von Give Me Your Heart Tonight. Bei A Letter To You betonte er, daß dies in Nashville ein großer Erfolg war.

Bei Somewhere in The Night hat er das Ende etwas anders arrangiert, besser finde ich, und die Frauenstimmen mit einbezogen. Es klang etwas in Aggressivität sich steigernd und doch mit sanftem Schluß. Gut gemacht. Es folgte With My Heart und You Never Talked About Me. Er war das ganze Konzert begleitend locker und beweglich. Machte seine Späße und ließ sich auch von einem Päckchen Tempo Taschentücher, welches geworfen wurde und ihn knapp verfehlte, nicht aus der Ruhe bringen. Scheinbar genoß er es auch zu sehen, wie die Ordner immer wieder Leute aus der Menge identifizierten, die Bilder machten. Er bedankte sich bei seiner kompletten Crew, bis hin zum Techniker und Sue und stellte die komplette Band vor.
Mit Laser Love und Marie, Marie setzte er fort. Gefolgt von der Balade Baby It`s You. Anschließend kam der Titelsong des aktuellen Albums Now Listen. Dann kam Don`t Lie To Me und das endete in einem rockig aggressivem Sound, was aber gut passte. Er interpretierte die Songs besser als früher. Lüg mich nicht an schrie er ja fast schon ins Mikro. Bei Trouble merkte man dann aber auch, das diese Art Interpretation Kraft kostete und die 3 Frauen im Chor übernahmen den singenden Part teilweise, was aber auch gut gemacht von Shaky passte, und er sich etwas Luft verschaffen konnte.
Der noch nicht aufgenommene Song Last Man Alive folgte auf Trouble. Fire Down Below beendete das Konzert dann. Es folgte die nicht ausbleibende Zugabe mit This Ole House. Ich finde, dass die musikalischen Instrumentalstücke heute besser sind als im Original von 1980. Dann sagte er, es ist Dezember und es wäre die Zeit für Weihnachten. Es folgte wie schon auf der Irland Tour das bekannte Merry Christmas Everyone. Da stand auch dann der obere Rang komplett. Selbst die älteren Rentner die im Publikum waren.... Die Version hat er noch etwas in die Länge gezogen und sich dann auch, mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr wünschend, verabschiedet.

Das war dann auch das Konzerterlebnis. Wir Fans aus Deutschland haben uns dann noch zusammen gesetzt und uns unterhalten bei einem Glas Bier. Es war auch schön zu erleben, wie die Fans aller unterschiedlicher Nationen bei einem solchen Konzert friedlich zusammen feiern können. Danke.

Gruß Euer Webmaster Jörg